Rebstock, erster Flughafen Frankfurts

Im Jahr 1912 wird auf dem Rebstockgelände, in der Nähe des Messegeländes ein neuer Flugplatz in Betrieb genommen, zunächst als Luftschiffhafen, wenig später auch als Flugzeughafen. Nach dem ersten Weltkrieg wird der kleine Platz weiter ausgebaut und unter der organisatorischen Leitung der 1924 gegründeten, städtischen "Südwestdeutschen Luftverkehrs-AG" ein planmäßiger Luftverkehrsdienst eingeführt. 1925 starten und landen bereits 2357 Flugzeuge, rund 5500 Passagiere werden befördert. Mit der im Januar 1926 gegründeten "Deutsche Luft Hansa AG" nimmt der zivile Luftverkehr nun einen rasanten Aufschwung, der Frankfurt neben Berlin zur wichtigsten Drehscheibe des Luftverkehrs in Deutschland machte.

der Flugplatz schreibt weitere Schlagzeilen: 1912 startet hier Leutnant Ferdinand von Hiddessen mit seinem Doppeldecker „Gelber Hund" den wohl weltweit ersten Postflugdienst nach Darmstadt, Worms und Mainz und Fritz von Opel rast 1929 mit einem Raketenantrieb drei Kilometer über den Rebstöcker Flugplatz und braucht dafür nur 45 Sekunden!

aus: www.aufbau-ffm.de

 

 


 

1935

 

 

 

 

 

Die Fotos habe ich am 12. November 2005 aufgenommen

 

 

 

 

 

 

 

Sammlung: Dieser Schraubstock befand sich in einer ehemaligen Flugzeughalle des Rebstock-Flughafens